SVD Dortmund – BC Soest 90:79 n.V. (21:17, 20:18, 20:22, 17:21, 12:1)
Erleichterung beim SVD nach Sieg gegen Soest
„Das haben wir gebraucht“, brachte Trainer Miguel Sanchez seine Erleichterung zum Ausdruck. Was dem Endergebnis nach wie ein einigermaßen sicherer Sieg aussieht, war eigentlich eine doch eher hauchdünne Angelegenheit.
Erst in der Verlängerung dominierte der SVD. Zwar kassierte er gleich zu Beginn den Punkt zum 79:78-Rückstand, danach war es aber geschehen um die Gäste aus Soest. Mit einem 12:0-Lauf entschied der SVD die fünfminütige Extra-Zeit sicher für sich. „Wir hatten am Ende mehr Kraft. Das war ein Sieg des gesamten Teams“, lobte SVD-Trainer Sanchez die Leistung seiner Mannschaft. Die konnte in der Schlussphase das Niveau noch hochhalten, während bei Soest insbesondere den Leistungsträgern Yvan Noubissi und Danko Popovic anzumerken war, dass sie lange auf dem Feld standen.
Allerdings: Um in diese Verlängerung zu kommen, hatte der SVD ein hartes Stück Arbeit zu erledigen. Im letzten Angriff des vierten Viertels hatten die Derner eigentlich einen Spielzug mit Drei-Punkt-Wurf geplant, um den 76:78-Rückstand direkt in einen Sieg zu drehen. Doch es kam anders: Mischa Krichevski nutzte die Chance auf den Korb, wurde dabei gefoult und verwandelte die fälligen zwei Freiwürfe zum 78:78-Ausgleich. „Er hat es richtig gemacht“, bewertete Trainer Sanchez die Aktion und lobte zugleich die Nervenstärke seines Centers.
Krichevski erzielte insgesamt 17 Punkte und war damit zweitbester Schütze des SVD. Die Punkteverteilung zeigt die Ausgeglichenheit der Derner an diesem Tag: Jason Tolkmit, Mischa Krichevski, Baldwin Ojima und Malte Stenzel punkteten allesamt zweistellig.
Für den SVD spielten:
Rehkopp (9/1), Stenzel (13/1), Eisenhardt (4), Tabot, Özkan (6), Abdellaoui (8/2), Ojima (15/2), Krichevski (17/1), Ünver, Tolkmit (18/1)
