SVD Dortmund – Iserlohn Kangaroos 2 59:64 (17:18, 13:17, 15:13, 14:16)
Enttäuschender Jahresausklang für den SVD gegen Iserlohn
„Die Iserlohner haben dieses Spiel nicht gewonnen, wir haben es verloren“, fasste SVD-Kapitän Malte Stenzel die Partie gegen den vor dem Spiel Tabellenletzten, der nun wieder vor dem SVD posiert ist, zusammen. Drei Minuten vor dem Ende hatten die Derner, wenn auch knapp, noch geführt (57:56), in der Schlussphase kassierten sie allerdings einen 0:7-Lauf und verloren somit dieses Kellerduell. Ausgerechnet in dieser Phase fehlte Kapitän Stenzel. Im dritten Viertel zog er sich bei einem Korbleger eine Adduktorenzerrung zu. Er versuchte zwar noch weiterzuspielen. Das gelang unter Schmerzen noch eine gewisse Zeit, aber in den entscheidenden Minuten musste er passen. „Das war unglücklich. Malte Stenzel ist gerade in diesen Situationen für uns super wichtig“, merkte SVD-Coach Miguel Sanchez an.
Vermutlich wäre es zu einer so engen Schlussphase aber erst gar nicht gekommen, wenn der SVD an diesem Abend besser aus der Distanz getroffen hätte. Nur ein Dreier gelang den Dernern, die Gäste aus Iserlohn hatten diesbezüglich einen besseren Tag erwischt, sie kamen auf zehn Distanztreffer. „Außerdem haben wir zu viele einfache Chancen nicht genutzt und viele Korbleger verlegt“, merkte Malte Stenzel an. Mit 15 Punkten war er zweitbester Schütze. Die meisten Punkte erzielte erneut Center Michael Krichevski (20).
Von der ersten bis zur letzten Minute war das Spiel ausgeglichen. Mit einem Punkt lagen die Derner nach dem ersten Viertel zurück (17:18), fünf waren es zur Pause (30:35), drei nach 30 Minuten (45:48). „Die Mannschaft hat gekämpft und Druck gemacht“, stellte Sanchez fest, „in einigen Situationen war aber auch etwas Pech dabei.“
Für den SVD spielten:
Özkan (6), Rehkopp, Stenzel (15/1), Eisenhardt (9), Tabot, Abdellaoui, Ojima (3), Krichevski (20), Ünver, Tolkmit (6)
