SVD Dortmund – Baskets Lüdenscheid 68:81 (19:15, 21:20, 12:27, 16:19)
Schwaches drittes Viertel lässt SVD nach unten schauen
„Wir waren so gut wie nicht anwesend in diesem Spiel“, fasste Trainer Miguel Sanchez die aus seiner Sicht enttäuschenden 40 Minuten zusammen. Zwar lag sein Team zur Pause noch knapp vorn (40:35), hatte aber wenig entgegenzusetzen, als die Gäste aus Lüdenscheid im dritten Viertel dominanter wurden und das Spiel diktierten. Nach der Pause zog sich Lüdenscheid in der Defensive weit zurück, der SVD, der aus der Distanz harmlos war, hatte kein Mittel. Ein 0:11-Lauf macht aus der 44:39-Führung (22. Minute) einen 44:50-Rückstand (26.), der SVD sollte es in der Folgezeit nicht mehr schaffen, das Spiel noch zu drehen. Eingangs des letzten Viertels lag er mit zehn Punkten zurück (52:62), beim 66:72 (37.) keimte kurzzeitig nochmal Hoffnung auf bei den Dernern, doch die sollte enttäuscht werden.
Die Lüdenscheider konnten sich auf ihr Erfolgsduo Anthony Hodge und Semir Albinovic verlassen, zusammen erzielten sie 53 Punkte. „Wir waren darauf vorbereitet, was sie machen“, so SVD-Trainer Sanchez, „dennoch waren wir unfähig, sie zu stoppen.“ Ohne Malte Stenzel (beruflich verhindert) und Jason Tolkmit (krank) lag die Hauptlast bei den Dernen auf den Schultern von Michael Krichevski (mit 25 Punkten erneut bester Schütze) und Daniel Eisenhardt (19). Das reichte nicht aus, zumal der SVD auch an der Freiwurflinie Konzentration vermissen ließ. Von 29 Versuchen fanden nur 16 ihr Ziel.
Für den SVD kommt es am kommenden Wochenende zu einer besonderen Herausforderung: Er gastiert beim punktlosen Tabellenletzten BBA Hagen II.
Für den SVD spielten:
Al-Bzoor, Rehkopp (12/4), Eisenhardt (19), Tabot (4), Özkan (4), Abdellaoui, Ojima (4), Krichevski (25), Ivojevic
