BBA Hagen 2 – SVD Dortmund 67:51 (18:19, 22:9, 16:12, 11:11)
SVD rutscht ans Tabellenende
Mit einem Sieg beim Tabellenletzten hätten sie sich eigentlich etwas Luft verschaffen wollen – so der Plan. Der Realität: Nach dem schwachen Auftritt in Hagen stecken die Derner mitten im Tabellenkeller. Besonders auffällig ist die schwache Offensivleistung des SVD. Die 51 Punkte sind der (mit Abstand) schlechteste Wert der absolvierten sechs Spiele. Gegen Hagens konsequente Zone fand der SVD kein Mittel. „Die Hagener haben uns viele einfache Dreier gegeben, doch wir haben die Chancen nicht genutzt. Unserer Dreierquote war schlecht“, berichtet SVD-Trainer Miguel Sanchez. Die Derner Offensivprobleme zeigten sich besonders deutlich im zweiten Viertel: Nur neun Punkte erzielte der SVD in diesem Abschnitt – drei Treffer aus der Distanz. Mehr nicht.
Im zweiten Viertel gerieten die Derner nachhaltig ins Hintertreffen - aus dem 19:18 nach dem ersten Viertel wurde ein 28:40 zur Pause. Den endgültigen Rückschlag mussten sie im dritten Viertel hinnehmen. Beim Stand von 40:46 (25. Minute) kassierten sie viertelübergreifend einem 0:13-Lauf, der ihnen einen 19-Punkte-Rückstand (40:59) fünf Minuten vor dem Spielende einbrachte. „Wir haben zu langsam gespielt, kaum Fastbreaks gehabt“, kritisierte Trainer Sanchez, der das Fehlen von Daniel Eisenhardt und die Tatsache, dass einige Spieler nicht komplett gesund auf dem Feld standen, zwar als Erklärung, aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. Der SVD hat zu spüren bekommen, dass er noch einige Arbeit vor sich hat. „Wir müssen geduldig bleiben“, wünscht sich Sanchez.
Für den SVD spielten:
Rehkopp, Stenzel (16/4), Tabot (6/2), Özkan (3/1), Abdellaoui, Ojima (11/1), Krichevski (11/1), Ivojevic, Tolkmit (4)
