SVD Dortmund – Paderborn Baskets II 58:83 (23:22, 18:16, 12:27, 8:18)
SVD steigt nach Niederlage gegen Paderborn ab
Die beiden Spielerkreise, die sich nach Spielschluss bildeten, konnten es passender gar nicht beschreiben. Auf der einen Seite der Kreis der Paderborner, bei dem die Spieler vor Freude hüpften und sich gegenseitig anrempelten. Gar nicht weit davon entfernt der Kreis der Derner. Da ging es ruhiger zu, abgekämpfter, enttäuschter. Sie hatten auch die zweite Chance innerhalb von zwei Wochen nicht nutzen können, um sich aus dem Abstiegskampf zu befreien.
Es war nicht einmal knapp im letzten und entscheidenden Spiel. Bis zur Pause hielten die Derner am Samstag noch hervorragend mit und konnten nach 12:0-Lauf und der damit verbundenen 41:38-Führung zur Pause noch auf die Rettung hoffen. Doch in den zweiten 20 Minuten dieses Spiels wurde der Unterschied zwischen beiden Teams mehr als deutlich. „Wir sind peu a peu abgefallen und waren nicht mehr auf Augenhöhe“, beschrieb es David Lenze, der sich für seine Aushilfe auf der Trainerbank sicher ein besseres Ende gewünscht hätte. „Die Unterschiede in Kondition und Konzentration haben sich bemerkbar gemacht“, so Lenze, „wir sind auseinandergefallen und haben den Kopf verloren.“ Nur zwölf Punkte erzielte der SVD, der vor dem Spiel auf den erkrankten Michael Krichevski und mit Beginn der zweiten Hälfte auch noch auf den verletzten Daniel Eisenhardt verzichten musste, im dritten Viertel. Gerade mal fünf waren es im letzten Viertel. Machte insgesamt 17 Derner Punkte in der zweiten Hälfte; zu wenig. Die zweiten 20 Minuten gewannen die Paderborner mit 45:17.
Es zeigte sich: Die Paderborner waren nicht die Gegner, gegen die der SVD im Abstiegskampf hätte bestehen müssen. Da geht der Blick schon eher in Richtung Iserlohn. Dort hatte der SVD eine Woche zuvor verloren, die Iserlohner kamen in der Abschlusstabelle auf die gleiche Punktzahl wie der SVD. Aufgrund des besseren direkten Vergleichs steht Iserlohn aber auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Die Derner nicht.
Für den SVD spielten:
Bahri, Özkan (5/1), Rehkopp (8/2), Stenzel (20/1), Eisenhardt (1), Tabot (2), Topuz (11/1), Abdellaoui, Ojima (2), Lages (9), Tolkmit
