BC Soest – SVD Dortmund 89:76 (18:17, 25:26, 24:18, 22:15)
SVD verpasst Überraschung in Soest
Über drei Viertel hielt der dezimierte SVD, der nur mit sieben Spielern angetreten war und auf seinen besten Schützen, Michael Krichevski verletzt verzichten musste, zwar gut mit, doch das reichte am Ende nicht. „Im letzten Viertel ist uns die Puste ausgegangen“, stellte Dernes Kapitän Malte Stenzel fest. Mit einem Sechs-Punkte-Rückstand (61:67) ging der SVD in die letzten zehn Minuten, konnte aber nicht mehr mithalten, als Soest die Führung schnell auf zwölf Punkte ausbaute (75:63, 33. Minute).
In den ersten 30 Minuten machten es die Derner gut. In die Pause ging es mit einem 43:43, besonders unter dem Korb hatte der SVD mit einem überragenden Daniel Eisenhardt (34 Punkte, 20 davon in der ersten Hälfte) seine Vorteile. Doch die Gewichte verschoben sich in der zweiten Hälfte, bei Gastgeber Soest punktete nicht nur, wie erwartet und auch eingeplant, Ex-SVD-Spieler Ivan Noubissi (31 Punkte) hochprozentig. Auch Soests Konstantin Schenkel steuerte 20 Punkte zum Sieg bei. „Er hat uns das Leben schwer gemacht“, so Malte Stenzel, der zugab: „Soest hat verdient gewonnen.“
Für den SVD ändert sich im Kampf um den Verbleib in der Liga durch die Niederlage nichts, da auch die in der Tabelle schlechter postierten Teams Paderborn II, Iserlohn und Hagen II verloren.
Für den SVD spielten:
Özkan (4), Rehkopp (5/1), Stenzel (16/2), Eisenhardt (34), Ojima (4), Topuz, Tolkmit (13)
